OutNow

Join us on

Newsletter

Inserisci la tua mail per ricevere le ultime news su ZEROIN

MUSIC SCAN (GER) - RECENSIONE PDF Print E-mail

Nessuna traduzione disponibile

Zeroin

The Death Of A Man Called Icarus

Voto: 7/10

 

Nachdem in den vergangenen Tagen eine Fülle von Bands aus Italien auf meinem Schreibtisch landete und ich schon fast befürchete, dass es auch in Zukunft immer nur bei Rhapsody und Lacuna Coil bleiben würde, die ihre Heimat in Sachen harter Klänge vertreten, rotiert gerade rechtzeitig das Debüt der Band ZEROIN in meinem Laufwerk. Hier präsentiert sich eine Band voller frischer Ideen und abseits von irgendwelchen Genregedanken. Direkt der Opener des Albums “The Death Of A Man Called Icarus”, ‘Introspectshow’, gibt die Marschrichtung vor; krachende Gitarren, Melodien, die reinlaufen wie flüssiges Wachs und eine elektronische Verspieltheit, die direkt an Bands wie Filter denken läßt. Den langen Reifungsprozess von ihrer Gründung im Jahr 2000 bis zum Erstlingswerk hört man den Italienern an und so kann man durchaus attestieren, dass ihnen das Vorhaben, Rock mit Elektro in einer düsteren Atmosphäre zu paaren, durchaus gelungen ist. Jeder Song transportiert für sich eine eigene Stimmung und glänzt durch durchdachten Einsatz der Instrumentierung einer klassischen Rockband, der überzeugenden Stimme und der künstlich erzeugten Klänge. Einzig der etwas starre Rahmen, in denen sich das Tempo der dreizehn Tracks befindet, trübt den Höreindruck etwas. Was auf der einen Seite dazu beiträgt, dass die Stimmung stets düster und kühl bleibt, bewirkt andererseits, dass sich die Songs während der knappen 50 Minuten nur wenig voneinander abgrenzen.

Voto: 7/10
 
Our partners